Wir über uns

Unsere familiär geführte vollstationäre Pflegeeinrichtung "Min to Hus" liegt im alten Fischerdorf Großsolt.

Ein Fischerdorf mitten im Binnenland des Kreises Schleswig-Flensburgs? Das war Großsolt tatsächlich bis zur großen Flussregulierung im Jahr 1925. Fischreich waren die bis dahin  breiten und tiefen Läufe der Bondenau und Kielstau sowie das Bett des über 100 Hektar großen Treßsees, der heute auf 35 Hektar geschrumpft ist und zusehends weiter verlandet.

Fischer in der Bondenau, vermutlich in den 20èr Jahren

Die Qualität der im See gefangenen Lachse war weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Fischernetze, die vor den Häusern zum Trocknen aufgehängt wurden, prägten bis in die 20er Jahre das Ortsbild. Der Besitz der Fischereirechte war ein Wohlstandsfaktor.

Wie sehr das Gebiet der heutigen Gemeinde einst vom Wasser geprägt war, zeigt schon ihr Name. Denn „Solt“ steht für „sumpfiges Land“ und genau auf diesem Gebiet, wo das Wasser in die Au und in den See abfloss, wurden um das Jahr 1000 die ersten nordischen Siedler heimisch.

Auch heute noch sehen die Großsolter das Tal der Bondenau als Zentrum an. Der Wasserlauf fließt mitten durch den Ortsteil Großsolt, der das Kernstück der gleichnamigen Gemeinde ist zu der auch Bistoft, Estrup, Kollerup, Großsoltbrück und Großsoltholz gehören. Kirche, Schule, Gasthäuser, ZOB, Geschäfte und das Feuerwehrhaus, alles, was für die Versorgung auf dem Dorf wichtig ist, liegt bis heute am Ufer der Bondenau.

Und eben an diesem Ufer liegt auch die vollstationäre Pflegeeinrichtung  "Min to Hus"  mit direktem Blick auf die naturbelassene Bondenau.

Winterlicher Blick vom Pflegeheim auf die Brücke in Großsolt, die zwischenzeitlich erneuert wurde.